







DE
A Proposal for Democratic Views, Ideas and Perceptions umfasst semantische Textfragmente, die die Wahrnehmung und Interpretation des Konzepts von Raum, nicht nur als Ort, sondern auch als dynamisches, sich ständig veränderndes Gefüge von Beziehungen, Empfindung und Interaktion, hinterfragen. Die Arbeit erfolgt durch Interventionen mit Holzstempeln auf Alltagsgegenständen und herausfordert die gewohnte Bedeutung und Funktionalität von Objekten, bietet Kritik an Normen und Routine sowie subjektive Erlebnisse an.
Die gestempelten Textfragmente bestehen aus einer reduzierten Kombination von Wörtern, normalerweise 3 bis 5. Sie beschäftigen sich mit der Fluidität der Sprache und spielen mit der Materialität und Funktion ihrer Unterlagen. Dazu erkunden sie die Fläche ihrer jeweiligen Alltagsgegenstände aus einer Perspektive, die soziokulturelle bis aktuelle Kontexte des Raums untermalt, je nachdem, wo sie stattfinden. Bei diesen Gegenständen handelt es sich um Objekte, die bereits in den Orten zu finden sind und in der Regel kostenfrei verfügbar gestellt werden, und zwar Kartons, Papiertüte, Tragetasche, Serviette usw. Pro Ort oder Veranstaltungen werden circa 500 Objekten gestempelt. Die Interventionen finden statt, nur nach Absprache mit den Kooperationspartner*innen – lokale Unternehmen. Dieses fortlaufende Projekt wurde bereits in Dublin, Linz, Lissabon, Porto, Hongkong, Stuttgart, Bremen, Mainz, Bochum, Mannheim und Köln realisiert.
EN
A Proposal for Democratic Views, Ideas, and Perceptions comprises semantic text fragments that challenge the perception and interpretation of the concept of space – not only as a location but also as a dynamic, ever-changing network of relationships, sensations, and interactions. The work is carried out through interventions using wooden stamps on everyday objects, questioning the conventional meaning and functionality of objects while offering critiques of norms and routines as well as subjective experiences.
The stamped text fragments consist of a reduced combination of words, typically three to five. They engage with the fluidity of language and play with the materiality and function of their substrates. In doing so, they explore the surfaces of everyday objects from a perspective that highlights sociocultural and contemporary contexts of space, depending on where they take place. The objects used are items already found at the locations and generally available free of charge, such as cardboard, paper bags, tote bags, napkins, etc. Approximately 500 objects are stamped per location or event. The interventions take place only in coordination with cooperation partners—local businesses. This ongoing project has already been realized in Dublin, Linz, Lisbon, Porto, Hong Kong, Stuttgart, Bremen, Mainz, Bochum, Mannheim, and Cologne.